Ein gutes Produkt und eine serviceorientierte Dienstleistung sind wichtig für den Erfolg eines Unternehmens und ein Bild schlägt tausend Worte. Doch in Zeiten des Internets in Verbindung mit der übergreifenden Vernetzung von Programmen und der allgegenwärtigen Onlineverfügbarkeit ist es genauso wichtig, „wie“ Sie wahrgenommen werden und „wie“ überzeugend Ihre Darstellung ist. Und mit einem professionellen Videofilm kommt das, was Sie ausmacht auch bei Ihren Kunden an. Integrieren Sie deshalb Filme, Sound und Sprache auf Ihrer Website. Wecken Sie Interesse durch hochwertige Videoproduktionen…egal was Sie verkaufen oder dienstleisten. Ein Video verhilft Ihnen zu höherer Aufmerksamkeit und Beachtung. Hier geht’s zum Demoreel 2012
R.I.P. Steve Jobs. 
Etwas nachdenklich stimmte mich diese Werbung im Schaufenster einer Commerzbank-Filiale:
“Greifbares Wachstum statt Inflation: unsere Anlage in realen Werten.”
Angesichts der Finanzkrise und der daraus resultierenden allgemeinen Verunsicherung eine Botschaft, die in mir teils widersprüchliche Assoziationen weckt.
Ist Geld bei der Commerzbank nicht mehr sicher? Empfiehlt sie mir deshalb eine Flucht ins Gold und andere “reale Werte”? Gibt es dort außer Geld noch weitere “irreale Werte”, auf die ich zugunsten von Gold verzichten sollte? Und wie lassen sich all diese Gedanken mit den Botschaften verbinden, die neben diesem Motiv im Schaufenster hingen? Ein bisschen erinnert mich diese Werbung an folgende Situation: Ein Kunde kommt in ein Warenhaus, um sich eine Kaffeemaschine zu kaufen. Ein Kundenberater sagt zu ihm: “Kaufen Sie lieber einen Staubsauger, denn die Kaffeemaschinen gehen morgen alle kaputt.” Als er mit einem neuen Staubsauger das Warenhaus verlässt, hört er, wie ein anderer Berater einer Kundin zu einer Kaffeemaschine rät.
Timelaps Frühlingsfest 2011 Würzburg. 1.500 Bilder in 2,5 Stunden.
Der Wellness‐Markt ist ein weiterer Beleg für den Trend, dass Branchengrenzen zunehmend verschwimmen. Der Begriff Wellness setzt sich aus den beiden Begriffen „Well‐being“ und „Fitness“ zusammen. Im Alltagsverständnis überwiegt beim Wellness‐Begriff das „Wohlfühlen“ und wird stark mit Massage‐ und Saunaangeboten verbunden.
Wer an „Fitness“ denkt, hat eher den Sport mit körperlicher Belastung im Sinn. Ein Teil der Fitnessstudios hat sich auf diesen Bedeutungsinhalt konzentriert. Die „Discounter“ wie McFit, Injoy oder Easy Sports haben sich dementsprechend positioniert. Der Fokus liegt auf dem Angebot von individuellem Training auf Fitnessgeräten. Leistungen für das Wohlfühlen treten in den Hintergrund, um die Kosten und damit die Preise senken zu können. Die Discounter werden vor allem durch Ketten wie den oben genannten repräsentiert und werden von einem stetigen Anstieg der Flächen pro Studio begleitet. Die Wettbewerbsstrategie ist offensichtlich eine Preis‐Mengen‐Strategie, welche auf einer Kostenführerschaft basiert.
Andere Fitnessstudios haben sich aufgrund des Wellnesstrends dagegen stark von dem „Well‐being“ leiten lassen und ein Teil der Fitnessstudios in Deutschland hat sein Leistungsangebot dahingehend ausgebaut (Sauna, Massagen, Kursangebote wie Tai‐Chi, Yoga, etc.). Auch der Gesundheitsaspekt wird für eine Reihe der Fitnessstudios im Leistungsangebot immer wichtiger ‐ von der individuellen Beratung hinsichtlich eines maßgeschneiderten Trainingsprogramms bis hin zur ärztlichen Betreuung. Diese integrierten Full‐Service‐Angebote haben ihren Preis und zielen auf Kunden ab, die sich solche Beiträge auch „leisten“ können. Die Wettbewerbsstrategie ist ebenfalls offensichtlich und eindeutig: diese Anbieter differenzieren sich über Qualität und Breite des Leistungsangebotes und über eine exklusive Atmosphäre.
Wettbewerbsstrategisch ist es keine Überraschung, dass beide genannten Typen von Fitnessstudios wachsen. Die Mitgliederzahlen in Deutschland steigen und zwar unabhängig davon, ob die Marktdaten des DSSV (Arbeitgeberverband der Betreiber deutscher Fitnessstudios) oder von Focus verwendet werden. Allerdings profitieren in erster Linie die genannten Discounter oder Premiumanbieter von diesem Marktwachstum.
Die „mittleren“ Fitnessstudios offenbaren einmal mehr, dass sie sich im PORTERschen Sinne zwischen den Stühlen bewegen. Sie müssen sich eindeutig gegenüber den Discountern und den Premiumanbietern positionieren. Ausgangspunkt für eine solche Position müssen die Motive der (potenziellen) Kunden sein, in ein Fitnessstudio zu gehen. Will der Kunde das Aussehen, die Gesundheit, das Wohlbefinden verbessern oder einfach nur nach neuen Kontakten suchen? Oder steht der Abbau von Stress im Vordergrund? Die „mittleren“ Anbieter haben die Wahl, eine breite Klientel anzusprechen, indem sie eines oder mehrerer dieser Motive besser oder schneller befriedigen als der Wettbewerb. Alternativ dazu können sie eine Nische bei den Zielgruppen finden, indem sie ihr Angebot zum Beispiel auf die Bedürfnisse von Frauen oder bestimmte Altersgruppen wie Kindern abstimmen. Die Differenzierung oder Fokussierung selbst ist für sie alternativlos.
Gerryland und in‐cito werden sich gemeinsam für ein Fitnessstudio in der Region aufmachen, um das Image und die Position des betreffenden Anbieters aufzuspüren. Die Anforderungen der Kunden werden in Basis‐, Leistungs‐ und Begeisterungsanforderungen unterschieden. In‐cito setzt dabei Verfahren ein, welche es dem
Fitnessstudio erlauben, die unterbewussten Basisanforderungen und die unbewussten Begeisterungsanforderungen zu ermitteln, auf deren Basis das Image bestehender
und potenzieller Kunden gemessen wird. Im Anschluss werden gemeinsam Maßnahmen definiert, wie die gewünschte Position in der Wahrnehmung der Kunden erreicht wird.
Die Top 10 der Superbowl Werbespots.
Einfach auf den Link klicken. Viel Spaß.
Mercedes-Benz hat nun den Werbespot zum Super Bowl Finale 2011 in den USA veröffentlicht, den wir natürlich auch nicht vorenthalten möchten.
Die Werbespots zum Super Bowl Finale in den Staaten sind qualitativ eines der hochwertigsten,- und wenn man sich den Spot von Mercedes anschaut, kann man durchaus nur zustimmen: Der Erfinder des Automobils hat einen extrem guten Spot abgeliefert – frei nach dem Motto “Das Beste oder nichts!”.
Quelle: Daimler AG
In diesem Beitrag geht es nicht um Werbung, jedoch um ein Thema, das Werbung tangiert, weil es mit ihr in der selben Suppe schwimmt. Das Thema heißt Mode, die Suppe Zeitgeist.
Welcher “Zeitdämon”, so rätselte ich vor einigen Wochen bei einem Einkaufsbummel, hat die Modemacher in dieser Saison geritten? Blau karierte Hemden, grün karierte Hemden, rot karierte Hemden, bunt karierte Hemden. Die Welt liebt es kleinkariert, manchmal auch großkariert. Hauptsache kariert. Weshalb? Ganz klar: Die Welt braucht einen Rahmen, um sich daran festzuhalten. Das Quadrat wirkt stabil, geordnet, übersichtlich, einfach. Es erinnert an die eigenen vier Wände, die einem Schutz bieten und das Böse aussperren. My shirt is my castle. Vielleicht auch mein Gefängnis. Schließlich hat sein schickes Gittermuster eine auffallende Ähnlichkeit mit den Schwedischen Gardinen, die derzeit Julian Assange zu schaffen machen. Apropos Schwedische Gardinen: Würde es nicht genügen, allen Menschen, die die Gesellschaft gerne weg sperren möchte, das Tragen von kleinkarierter Kleidung zu verordnen? Ich meine, Menschen fallen doch gerne auf jeden Hokuspokus herein.
Zum Beispiel auf Schulterklappen. Die sehen aus wie Griffe, und an Griffen kann man sich gut festhalten, wobei wir wieder beim Thema “Halt” wären.
Oder auf Knöpfe. Ich habe selten so viele überflüssige Knöpfe gesehen wie in dieser Saison. Zum Beispiel Knöpfe, um hochgekrempelte Ärmel zu fixieren. Diese Knöpfe halten also etwas fest, was auch von alleine hält und sind deshalb so nützlich wie Bremsen an einem Auto ohne Räder. Ebenso die Knöpfe an Hemdkrägen. Drei Knöpfe um einen Kragen festzuhalten, der bereits angenäht ist!!! Wovor haben wir eigentlich Angst? Dass ein Windstoß den Kragen erfasst und mitnimmt? Oder dass in naher Zukunft sehr vielen Menschen aus diversen Gründen der Kragen platzt?
Tja - in Zeiten von Bankenpleiten traut man niemandem mehr. Nicht einmal einem Hemdkragen.
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein klassisches Möbelhaus und Sie wollen sich von Ihren regionalen Wettbewerbern nachhaltig mit einer starken Marke differenzieren. Nichts leichter als das sollte man meinen.
Aber gehen Sie einmal in die großen Möbelhäuser in Ihrer Region und vergleichen Sie bitte. Große, lichtdurchflutete Räume, die Küchenmöbel, Wohn- und Schlafzimmermöbel, Garderoben, Büromöbel und Badezimmereinrichtungen beherbergen. Meistens werden die Möbelausstellungen noch durch Glas-, Porzellan und Keramik sowie Geschenkartikel und Teppiche garniert. Um sich irgendwie zu differenzieren, wird seit Jahren die „Rabatttrommel“ bemüht. Fast überall dominieren die Farben rot und gelb, um möglichst grell den Aufmerksamkeitsfilter der Käufer zu überwinden. Eine solche Vorgehensweise ist nur etwas für den Kostenführer, da er selbst bei sinkendem Verkaufspreisniveau noch den höchsten Gewinn schreiben kann - sofern er das Potenzial einer Stückkostenreduktion auch tatsächlich genutzt hat. Was bleibt aber den Wettbewerbern, die nicht die Kostenführerschaft innehaben? Welche Wettbewerbsstrategie sollen Sie wählen? Die Theorie (in diesem Fall Michael E. Porter) sagt: Differenzierung oder Nische. Die Nische ist für ein klassisches Möbelhaus zu klein. Bleibt demnach die Differenzierung.
Da ist eine wohldurchdachte Markenstrategie ein möglicher Weg. Die Marke ist für die Käufer ein Weg, die Anbieter (in diesem Fall die Möbelhäuser) zu differenzieren. Die Marke steht für „Etwas“. Entweder für überlegene Qualität, einen hervorragenden Service, eine hohe Kompetenz der Mitarbeiter, etc. Das Möbelhaus, das sich eine solche Marke „verpassen“ will, sollte sich also fragen, wofür es stehen soll, damit die (potenziellen) Kunden tatsächlich angesprochen und vom Besuch des Möbelhauses überzeugt werden können. Die Marke selbst ist eng verbunden mit dem Image eines Unternehmens. Das Image wiederum ist das mentale Bild, das sich die Kunden von einem Unternehmen machen. Nicht das Bild, das sich die Unternehmensführung oder die Mitarbeiter des Möbelhauses machen, sondern das Bild, das die Kunden von dem Möbelhaus haben.
Deshalb ist es unabdingbar, zuerst das Image / Bild, das die bestehenden Kunden von einem Möbelhaus haben, zu messen. Wie sehen denn die Kunden, die heute schon von meinem Unternehmen überzeugt sind, mein Unternehmen, welches Bild haben Sie? Dieses Bild ist für die bestehende Klientel entscheidend, aber warum kaufen andere, potenzielle Kunden nicht in unserem Möbelhaus? Damit sich das Möbelhaus dann noch in der Wahrnehmung der Kunden differenzieren kann (und zwar bestehender wie potenzieller Kunden) muss außerdem in Erfahrung gebracht werden, welches Bild die Kunden von den potenziellen Wettbewerbern haben. Genau das macht der Gerryland-Kooperationspartner in-cito Prof. Sponholz & Partner demnächst bei einem Kunden.
Gerryland kann auf der Basis der Informationen von in-cito eine zielführende Markenstrategie durchführen, da alle Marketing-Maßnahmen dann darauf ausgerichtet werden können, den Weg vom heutigen Bild bei den Kunden, zur gewünschten Markenposition zu beschreiben und zu beschreiten.
Verehrte Kunden, liebe Freunde des Hauses, liebe Leser des Gerryland-Blogs,
ein Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende entgegen und gibt uns Anlass, uns zu bedanken. Nicht nur bei Fortuna, sondern vor allem bei Ihnen. Für das Vertrauen, das Sie in uns gesetzt haben, für Ihre engagierte Zusammenarbeit mit unserem Team, für Ihre Hilfe beim Verwirklichen gemeinsamer Visionen und zu guter Letzt – ja, auch das muss einmal gesagt werden – für konstruktive Kritik und Anregung. Für all das bedanken wir uns und wünschen Ihnen einen stimmungsvollen Advent, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Apropos „stimmungsvoller Advent“: Um Ihnen die Vorweihnachtszeit noch etwas zu verschönern, haben wir uns auch dieses Jahr wieder ein kleines Gewinnspiel für Sie ausgedacht.
Einfach auf Gerryland-Weihnachtsgewinnspiel

Schöne Bescherung
