Nette Eigenwerbung einer amerikanischen Internet-Movie-Produktionsfirma.
Die ersten Wartenden vor Apples New Yorker 5th Avenue-Store sind gesichtet. Ausgerüstet mit Kleinkind und merkwürdigen Ideen wollen sie dort die nächste Woche verbringen, einen Warteschlangen-Weltrekord aufstellen und sechs Milliarden Unterschriften sammeln.

Tja….und so sieht es bei uns aus.
iPhone-Bestandskunden, die für ihr altes iPhone einen Neukunden finden, der einen Complete-Vertrag mit T-Mobile abschließt, können sofort kostenfrei eine Vertragsverlängerung mit subventionierten iPhone 3G durchführen. Offizielle Aussage des Telekom Pressesprechers Alexander v. Schmettow:
Hallo? Jetzt soll ich noch die Akquise für T-Mobile übernehmen….ansonsten müsste ich um in den Genuss eines 3G iPhones zu bekommen meine bestehenden Vertrag mit monatlich 15,00 Euro auslösen?? Bei meiner Restlaufzeit bedeutet das 200,00 Euro. Ich finde das ziemlich unglaublich und werde mein vorhandenes iPhone, wenn auch ohne Exchangeunterstützung und ohne GPS und ohne AppStore behalten.
Also ich stelle mich schon mal nicht an.
Liebe Patientinnen, liebe Patienten!
In unserer von Hektik durchpulsten Zeit greifen immer mehr Menschen zu Tranquilizern, um ihr aufgescheuchtes Gemüt zu beruhigen. Dabei nehmen sie gefährliche Nebenwirkungen in Kauf. Doch dies ist gar nicht notwendig. Alleine in einem durchschnittlichen Werbeblock tummeln sich genügend Wörter, die eine ganze Elefantenherde narkotisieren könnten, wenn Elefanten diese Wörter nur verstünden. Geben Sie sich doch einmal das Wort Service. ………………… SERVICE! …….. Sprechen Sie sich dieses Wort einmal laut vor und lauschen Sie seinem Klang. ……. SER-VICE! …. Spüren Sie etwas? … Löst dieses Wort ein angenehmes Gefühl in Ihnen aus? … Wenn ja, dann sind Sie ein medizinisches Wunder. … Versuchen Sie es einfach mal mit Kompetenz. … KOM-PE-TENZ! … Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit diesem Wort geht, aber in meinen Ohren klingt das nach einem in Formaldehyd konservierten Fachidioten. … Oder wie wär’s mit Beratung? ………… BE-RA-TUNG! … Am besten noch garniert mit einem fachmännisch. …. FACHMÄNNISCHE BE-RA-TUNG! ... Dieser Begriff ist so abgenutzt und inhaltsleer, dass es mir schwer fällt, überhaupt irgendetwas damit zu assoziieren. Außer vielleicht: den in Formaldehyd konservierten Fachidioten, der in seinem Konservierungsbad Luftblasen absondert.
Übrigens - diese verbalen Narkosemittel erhalten Sie rezeptfrei und, wenn Sie nicht bei der GEZ gemeldet sind, sogar gratis. Dabei müsste ihre Verbreitung doch eigentlich durch das Betäubungsmittelgesetz geregelt sein.
Jetzt fragen Sie sich vermutlich: Warum tauchen sie trotzdem so zahlreich in Werbeblocks auf? Unter anderem deshalb, weil für Umschreibungen, die beim Radiohörer lebendige Bilder heraufbeschwören und stimulierende Gefühle wecken könnten, einfach die Zeit fehlt. Wenn man sich genötigt sieht, fünf USPs pro Spot aufzuzählen (ein Widerspruch in sich), die eigentlich gar keine sind, dann bleibt einem meist keine andere Möglichkeit, als mit Schlagwörtern zu arbeiten. Und die liebkosen und umschmeicheln den Hörer nicht, wie ihr Name schon verrät, sie schlagen ihn. Immer auf dieselbe Stelle: Service, Service, Service, Service, Service, Service, Beratung, Beratung, Beratung, Beratung, Beratung, Kompetenz, Kompetenz … Mittlerweile sind die Stellen des Gehirns, die für die Verarbeitung dieser Wörter zuständig sind, so taub, dass der Hörer die Einschläge nicht mehr registriert. Da hilft nur eins: USPs raus, USP rein! Denn: USP meint einen „einzigartigen Verkaufsvorteil“ – also ein Alleinstellungsmerkmal. Und dass es davon pro Unternehmen/Produkt gleich mehrere gibt, ist in einer Welt des Überangebots sehr unwahrscheinlich.
Apropos USP: Der Verkauf von Betäubungsmitteln in verbaler Form wäre doch ein USP, oder?
Liebes Patent- und Markenamt!
Ich beantrage hiermit den Markenschutz für folgende Wort-Bildmarke:
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Montag morgen im Gerryland und …..ja nix und ! Da kann ich hin flattern wo ich will, es herrscht totale Einigkeit an allen Arbeitsplätzen, hängende Augenlider, glanzlose Augen, langsame Bewegungen und Stille. Ab und an durchbricht das Läuten des Telefons diese, um sich dann wieder über das Gerryland zu legen. Was ist nur los, wo ist der Elan, die Fröhlichkeit, die Euphorie die normalerweise durch diese Hallen zieht? Liegt es daran, das ein Wochenende ohne die EM bestritten werden mußte? Oder, das der Sommer ein kleine Pause eingelegt hat? Oder daran, dass heute Tag der Pendler ist? BR 3 hat den Pendlerkönig gekürt: 254 Kilometer fährt der Herr täglich einfach zu seiner Arbeitsstelle!!!! Bei den Spritipreisen !Da kann man schon mal in sich gehen, nachspüren wieviel Glück man doch hat einen Arbeitplatz quasi direkt vor der Haustüre zu haben. Soviel Freude kann dem aufgewecktesten Mitarbeiter kurzfristig die Sprache verschlagen. Viele Fragen und bisher noch keine Antworten. Mache mich auf die Suche. C-Biene