witzige umsetzung zum 25-jährigen jubiläum von rubiks cube.

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Als meine Ohren kürzlich wieder mal einen Abendspaziergang machten und gedankenverloren um die Werbeblocks schlenderten, da registrierten ihre Trommelfelle eine Entwicklung, die sich in abgeschwächter Form auch in deutschen Wohnblocks vollzieht. Die Zunahme der Single-Wohnungen. Das heißt: Gefühlte 73,26% der Werbesprecher leben alleine in ihrem Werbespot (Zum Vergleich: 2003 lebte in Deutschland nur etwa jeder Fünfte allein).
Was machen die Werbesprecher so den lieben langen Tag in ihren Werbespots? Sie sprechen, klar. Aber nicht mit ihrem verstorbenen Ehepartner oder Papagei, sie sprechen mit fiktiven Zuhörern. Das Dumme ist nur: die antworten nie. Muss das einen Werbesprecher nicht auf Dauer frustrieren? Den ganzen Tag zu reden und nie eine Antwort zu kriegen? Muss das nicht zwangläufig zu Vereinsamung, Depression und Verhaltensstörung führen? Wäre es nicht an der Zeit, eine Single-Börse für alleine sprechende Werbesprecher ins Leben zu rufen?
„Junge schwatzhafte SIE sucht kontaktfreudigen IHN, um die 30-Sekunden-Werbeblockwohnung mit etwas mehr Abwechslung und Leben zu füllen!“
Oder:
“Werbesprecher im besten Alter sucht junge allein erziehende Werbesprecherin zwecks Gründung einer Werbefamilie. Du und dein(e) Sprössling(e), ihr solltet gerne Möbelhäuser besuchen und eure Ansichten darüber in unserer gemeinsamen Werbeblockwohnung überzeugend breit treten können!“
Oder:
“Frau mittleren Alters sucht ebensolche, um mit ihr eine 25-Sekunden-Werbeblockwohnung zu teilen. Die Teilung erfolgt mit Gartenzaun, über den hinweg wir uns in Hast-du-schon-gehört-Manier über die neueste Mode, die günstigsten Schnäppchen, die wirksamste Kosmetik und die schädlingsresistentesten Usambaraveilchen unterhalten können!“
Oder:
“Man hat dich gezwungen, in einer 10 Sekunden winzigen Werbeblockwohnung eine Schicksalsgemeinschaft mit einem anderen Werbesprecher zu fristen? Dann lass dich doch scheiden und zieh bei mir ein! Ich wohne alleine in einer 30-Sekunden-Werbeblockwohnung und weiß gar nicht, was ich mit meiner Zeit anfangen soll!“
Oder:
“Hast du auch schon fast vergessen, dass ein lebhafter Gedankenaustausch viel schöner ist als ein zäher Monolog? Dann teile mit mir einen Reminder, um unser Gedächtnis aufzufrischen!“

Liebe Werbeplaner!
Ein Werbesprecher ist kein katholischer Priester und der Zölibat kein Radiospotformat. Zeigen Sie Mitgefühl und geben Sie der Lebensgemeinschaft im Werbeblock wieder eine Chance!

Herzlichst

Marius Labermann, Interessenverband Deutscher Werbeblockbewohner

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Gibt´s nicht gibt´s nicht !

An dieser Stelle sei erwähnt, dass mich an Technik nur das Eine interessiert, nämlich das sie funktioniert. Ich bin bisher eher “Neue Medien” resistent. Klar habe ich ein Handy, und einen Laptop nenne ich auch mein eigen, ich kann sms schreiben, emails und  mms verschicken ( finde ich übrigens sehr cool, Bilder mit dem Handy gleich weiter zu verteilen, könnte ich machen bis ich ruiniert bin ). Außerdem bin ich nach wie vor impressed wie schnell alles  im PC gefunden werden kann, verschickt, geschnitten, aufgenommen und produziert werden kann ( habe ein Musiktaxi zu Hause, für die schnelle Aufnahme zwischen durch, super praktisch für Mamis !) Naja, aber gestern hatte ich dann doch die Begegnung mit der ….nein, Dimension ist nicht das richtige Wort… mit einer neuen Galaxie. Klein, schwarz, total trendy und unglaublich - das I-Phone !! Nein, ich will keine Werbung machen, sondern nur mein riiiiiesen Erstaunen ausdrücken, was dieses kleine Ding so kann.  Musik erkennen! Ja, Musik erkennen, überall, auf der Stelle! Sofort ! Titel, Interpret, Plattencover wird gleich mitangezeigt, wenn gewünscht auch noch der Text des Liedes und wer mag bekommt auch noch das Video. Kaufen sowie bestellen kann man den Song, oder das ganze Album,  natürlich auch gleich !!!! Um es genauer zu erklären. Man(n) - natürlich haben im GL nur Männer ein I-Phone - hält sein I-Phone an den Lautsprecher, egal ob im Auto, am PC, wahrscheinlich auch im Baumarkt oder beim Auto Scooter, also das I-Phone fängt die Töne ein und hast du nicht gesehen, erscheinen auf dem Display alle gewünschten Infos. Aber natürlich werden nicht nur die Chart Hits erkannt, nein, jede auch noch so olle Kamelle oder die totale Freaky Musik aus Niemandsland wird erkannt! Ha, ist der Wahnsinn! Okay, mein erklärtes Ziel: ich werde die erste Frau im GL sein, die ein I-PHone ihr eigen nennt. Endlich weiß ich wer den Schmachtfetzen im Radio singt, sofort auf der Stelle und das absolut ” geilste” ( muß jetzt sein ) ich kann gleich den Text mitsingen. Laut und hemmungslos. Yes, I will love my I-Phone ( ha, habe einen Deal mit den GL Chefs am Laufen, wundert euch nicht wenn euch die Blogs nur so um die Ohren fliegen!) C-Biene

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Wie in den letzten Jahren sinken die Auflagen der deutschen Zeitschriften stetig weiter. Laut vorläufigen Zahlen der IVW verkauften die Verlage im 2. Quartal ca. 2,7 Prozent weniger Auflage als im 2. Quartal des Vorjahres.

Vor allem die  “Schwergewichter” der Branche müssen starke Verluste hinnehmen. “Spiegel” und “Stern” verloren gegenüber dem Vorjahr deutlich und nähern sich bedrohlich der Auflagen-Schalllgrenze von einer Million Exemplare. Gruner + Jahrs Flaggschiff “Stern” büßte 2,4 Prozent (minus 24.537 Exemplare) seiner Auflage gegenüber dem zweiten Quartal 2007 ein. Die “Spiegel”-Auflage sank parallel um 23.760 Exemplare oder um 2,3 Prozent auf 1,027 Millionen. Zulegen konnte dagegen Konkurrent “Focus”. Das Burda-Magazin meldet ein Auflagenplus von 5,7 Prozent und 40.454 Exemplaren (gesamt: 752.000).

Zu den größten Verlierern gehören vor allem auch die Frauenzeitschriften: “Alles für die Frau” verlor rund 32 %, “Jolie” verlor ca. 22 % auf das letzte Jahr.

Gewinner waren unter anderem die Fernsehzeitschrift “TV Digital” mit zusätzlichen 9,3% Wachstum und das allseits bekannte und beliebte Magazin “Landlust” mit einem sagenhaften Auflagenanstieg von 85,2%.

 

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