Fusion von Gfk und TNS vorerst gestoppt
Die geplante Fusion der GfK, dem größten deutschen Marktforschungsinstitut mit Sitz in Nürnberg, mit dem englischen “Mafo-Kollegen” TNS (Taylor Nelson Sofres) ist zwar vorerst gescheitert. Doch die GfK “dreht den Spieß um” und will nun ihrerseits der TNS ein Kaufangebot vorlegen und sich zu diesem Zweck mit einem langfristig orientierten Investor verbünden, weil ihr die nötigen Eigenmittel fehlen. Diese Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium. Über den Namen des Investors und die Höhe ihrer Offerte schwieg sich die GfK aus.
Mit einer Übernahme könnte die GfK durchsetzen, den Sitz des neuen Übernehmens in Nürnberg zu belassen. Der Grund für den Widerstand von Seiten des Gfk- Stammsitzes und der bayrischen Landesregierung war schließlich unter anderem die Befürchtung, durch die Fusion und den anschließenden Umzug nach London Arbeitsplätze in Nürnberg zu verlieren. Diese scheinen vorerst gesichert.