Ob das nur an der Politik liegt? Sicher nicht nur…
Wie wir andere wahrnehmen und behandeln, hängt vor allem von ihrer Attraktivität ab, sagt der Wiener Evolutionsbiologe Karl Grammer. Und dieser ästhetische Imperativ gelte nicht nur im Privaten oder in der Politik, sondern auch im Joballtag. Der Londoner Wirtschaftsprofessor Barry Harper stellte nach einer Studie mit 11.000 Teilnehmern fest, dass schöne Menschen bis zu 15 Prozent mehr verdienen. Auch im Job gilt: schön, gleich selbstbewusst gleich erfolgreich.
Heute ist quasi jeder Angestellte sein eigenes Unternehmen, das wie Nike, Mercedes-Benz oder Apple auf Marktwert und Image achten muss. Körperbau, Frisur und Gesicht sind dabei die körperliche Visitenkarte der Ich-AG.
Zur Corporate Identity tritt der Corporate Body?
Manager optimieren mit Personal Trainern ihren Waschbrettbauch und lassen sich in der Mittagspause beim Schönheitschirurgen um die Ecke mal schnell Botox unter die Gesichtshaut injizieren. Aus beruflichen Gründen natürlich…;-)