Im alltäglichen Umgang mit dem Geld ist es uns meist nicht bewusst:
Geld ist nichts weiter als ein Versprechen.
Ein Versprechen, dass ich für irgendeine Art von Leistung einen angemessenen Gegenwert erhalte. Der Arbeitgeber gibt mir monatlich das Versprechen, dass ich für meine Arbeit als Gegenleistung Lebensmittel, Kleidung, Wohnraum, etc. bekomme. Der Geschäftspartner gibt mir das Versprechen, dass ich für meine Warenlieferungen neue Produktionsmittel und Arbeitskräfte bekomme. Das Land A gibt dem Land B das Versprechen, dass es für das gelieferte Erdöl beim Land C so viele Waffen bekommt, dass es dem Land D den Schädel einschlagen kann. Unsere Wirtschaft floriert also aufgrund von Versprechungen. Doch wie jeder weiß, klafft zwischen Sagen und Tun häufig eine große Lücke. Und dann wird das Versprechen – genau wie das Geld – eine recht schwammige Angelegenheit.

Braut zum Bräutigam: „Bis dass der Tod uns scheidet.“
Ehemann zur Ehefrau: „Ja, ich hatte was mit ihr. Doch ich schwöre, es kommt nie wieder vor!“
Tochter zur Mutter: „Ja, ja, … ich räume mein Zimmer gleich auf! Nur noch fünf Minuten!“
Regierung zum Volk: „Die Renten sind sicher. Die Steuern werden nicht erhöht. Die Immobilienkrise ist ein amerikanisches Problem.“

Heikel wird es, wenn das Versprechen zum Verbrechen wird.

indianerehrenwort

PS: Wenn Sie für Ihre gesamten Geldersparnisse bald nichts mehr bekommen, dann bedenken Sie: Man hat Ihnen nur versprochen, dass Sie dafür etwas bekommen!

PPS: Das wird wohl für alle Betroffenen und Beteiligten der größte und gleichzeitig schmerzhafteste Treppenwitz der Geschichte. … Lachen wir, solange wir noch lachen können.

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