Die Toleranzgrenzen sind in einer zivilisierten Gesellschaft nicht bei allen Mitgliedern gleich. Was den einen abstößt, zieht den anderen an, was der eine gutheißt, will ein anderer verteufeln. Dennoch haben sich bestimmte Verhaltensweisen und Benimmregeln herauskristallisiert, die das Zusammenleben einigermaßen erträglich machen. Auch im “anarchischen” Netz gibt es eine Netiquette. … um die sich dieses Subjekt allerdings “einen Dreck” schert. Trenki. Sein Name ist eigentlich eine Beleidigung für Luis Trenker, der während der letzten Weltwirtschaftskrise den Gipfel seines Ruhmes erklomm und der durch seine Ausdrucksweise so angenehm auffiel, wie dieser Herr seit zwei Jahren unangenehm. Was soll diese Werbung denn bewirken? Eine Desensibilisierung gegenüber höflichen und respektvollen Umgangsformen? Die Akzeptanz aggressiver Pöbelei in der Öffentlichkeit? In mir weckt dieser Herr Abscheu, Fluchtinstinkt und ein beklemmendes Gefühl. Ebenso das Bedürfnis, auf gleichem Niveau zurückzupöbeln: “Ar…..ch!”