Falls Sie denken, dass der Winter schon vorbei ist…Es kann noch schlimmer kommen…;-)

Das iPad-Promovideo mit einem Scott Forstall, dem vor Begeisterung nahezu die Augen herausfallen.
Ganz ohne großen Aufwand auf seine Webseite aufmerksam machen kann so einfach sein
. Gesehen auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. Gute Idee! Kompliment.
Mich würden mal die Klicks auf die Webseite wuerzburg-brennt.de interessieren.
Ich verlinke mal aus aktuellem Anlass auf den Blog von 100 Partnerprogrammen.
Aber machen Sie sich selbst ein Bild….;-))
So in etwa könnte das neue iSlate oder iPad (man weiß es noch nicht ganz genau) am Beispiel von Sports Illustrated funktionieren.
Näheres bekommen wir in 5 Tagen auf der nächsten Keynote mitgeteilt. Hoffe ich zumindest…;-)

Kürzlich stolperten meine Augen über diesen PKW, der neben einer Kirche parkte. Die optische Hürde war für sie einfach zu groß, als dass sie ungehindert hätten darüber hinweg s(g)ehen können. Als ich die Farbkombination Silbergrau-Schwarz-Gold erblickte, wusste ich sofort – warum auch immer: “Das muss etwas Religiöses sein!” In Begleitung hatte dieser erste Gedanke einen zweiten, der da lautete: “Die Motorhaube sieht aus wie ein Grabstein.” Die Trägheit meiner Masse hatte mich schon ein Stück weit an dem blechernen Schriftstück vorbei bewegt, als ich die Bremse trat, den Rückwärtsgang einlegte und meine Füße vor dem Kühlergrill dieses ominösen Objektes einparkte. Was ich in altdeutscher Frakturschrift nun las, nötigte mir ein breites Grinsen ins Gesicht.

“VW unser im Himmel, geheiligt werde … etc. etc. … In Ewigkeit Vollgas.”
So, so, da ist also ein Ökosünder unterwegs (vermutlich gerade in der Kirche bei der Beichte), der das “Vater unser” für seine Zwecke missbraucht, um dem ungebremsten Fahrvergnügen zu huldigen. Doch ist es ihm auch bewusst, so fragte ich mich, dass aufgrund der Farbkombination und der Schriftform sein Tod gleich mitfährt, ohne explizit genannt zu werden? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, suchte ich an dem Fahrzeug nach weiteren Informationen und fand sie auf der Heckscheibe. In goldenen Lettern leuchteten dort die Kontaktdaten eines Unternehmens für Sandstrahlarbeiten, Beschriftungen, Aluminiumbeschichtungen etc. etc.
Mmmmh …. mmmmh … jaaaaa … Was soll man da sagen? Gute Werbung oder schlechte?
Ohne die Frage abschließend beantwortet zu haben, setzte ich in Gedanken ans Ende des Gebetes - statt des fehlenden AMEN - ein OMEN.
Physisches Gewicht und abstrakte Bedeutung sind eng miteinander verknüpft. Was physisch mehr Gewicht hat, wird auch als wichtiger und bedeutsamer empfunden. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher Nils Jostmann, Daniel Lakens und Thomas Schubert aufgrund einer Studie, in der unterschiedlich schwere Klemmbretter die Entscheidungen von Probanden beeinflussten.
Können wir daraus nun folgern, dass ein Katalog bedeutsamer wirkt als ein Prospekt? Die Anzeige in einer dicken Zeitung ernster genommen wird als in einer dünnen? Die Nachrichten in einem Magazin als wichtiger empfunden werden als die im Internet? Ein Werbetext auf einer Tontafel glaubhafter wirkt als auf einem Blatt Papier? Und wie sähe es aus, wenn es Städte auf dem Mond gäbe? Würde sich Werbung in der Schwerelosigkeit überhaupt lohnen?
Quelle: Eine Sache von Gewicht, PSYCHOLOGIE HEUTE, Heft Januar 2010.
Da scheint die Werbeaktion vom Markt der Medien wohl leicht nach hinten los gegangen zu sein:
http://www.informelles.de/2010/01/11/media-markt-werbeaktion-geht-nach-hinten-los/

…so ähnlich lautet die inhaltliche Aussage eines Artikels in PSYCHOLOGIE HEUTE, Heft Januar 2010. In „Permanent online: Wie die neuen Medien das Leben verändern“ weist die Autorin auf Vor- und Nachteile exzessiver Mediennutzung hin. „Wir vernichten unsere kreativen Potentiale durch den Terror der Kommunikation“ zitiert sie Ernst Pöppel, Professor für Medizinische Psychologie an der Universität München. Ein echtes Multitasking könne es laut Pöppel aufgrund unserer Hirnorganisation nicht geben. Zudem sieht er die Gefahr des Verlustes empathischer Bezüge. Laut Götz Mundle, Psychotherapeut und Ärztlicher Geschäftsführer der Oberbergkliniken, entsteht seelische Gesundheit nicht durch das Immermehr, sondern durch das bewusste Immerweniger. Eine aktuelle Studie der University of London habe ergeben, dass Menschen, die zeitgleich Internet, SMS, Fernsehen, E-Mail und Telefon benutzen, deutlich an Leistungsfähigkeit einbüßen.
Na ja, … die digitalen Medien sind halt immer noch ein relativ neues Spielzeug. Damit fühlen sich Erwachsene wie Kinder an Heiligabend kurz nach der Bescherung. Sie wollen mit allen Geschenken gleichzeitig spielen, kriegen einen Adrenalinflash und ticken völlig aus. Aber – spätestens bis Fasching gibt sich das wieder.