Eine mit Aids infizierte Frau lässt sich drei Monate lang von der Kamera ablichten um, wie es scheint, ihren Krankheitsverlauf darzustellen. Sie magert im Verlauf der Zeitrafferaufnahmen stark ab und streckt in der Mitte des Films hilfesuchend eine Hand in die Höhe. Gegen Ende der Sequenz sieht man sie elend und krank darniederliegen. Doch wer sich den Spot bis zum Ende ansieht findet heraus, dass die Aufnahmen in falscher Reihenfolge aufgenommen wurden und das die Patientin gerade am Anfang ihrer Aids-Therapie steht. Der Clip zeigt deutlich, zu welchen kreativen Leistungen und Überraschungen auch Werbung zu einem ernsten Thema sein kann. Der Spot besticht durch seinen Realismus, die Musik und den Verzicht auf pralle Farben. Die zunächst schockierenden Bilder sollen Hoffnung geben und zum Spenden animieren. Die Kampagne stammt von Ogilvy, Johannesburg. Der Spot entstand bei Egg Films unter der Regie von Kim Geldenhuys.
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