Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy zieht nach sechsmonatiger EU-Ratspräsidentschaft Bilanz vor dem EU-Parlament in Straßburg.

Er hatte ein wirklich beachtliches Programm vorgelegt, Projekte waren „Pakt der Migration und Asyl“ oder „Europa der Verteidigung“ – hinzu kamen Herausforderungen wie der Georgien-Krieg, die Finanz- und die darauf folgende Wirtschaftskrise. Sarkozy schlug eine Wirtschaftsregierung innerhalb der Euro-Gruppe vor- wir erinnern uns- was eine Spaltung des EU-Binnenmarktes zur Folge gehabt hätte….letztlich verabschiedeten die 27 Mitgliedsstaaten dann doch lieber ein Konjunkturpaket in Höhe von 200 Milliarden Euro. Mal sehen, ob die Vereinbarungen am Klimaschutzpaket festzuhalten auch wirklich eingehalten werden,… „etwaige“ Sonderregeln wurden schließlich schon zu Beginn für Deutschland und Polen festgesetzt.

Am 1. Januar übernimmt Tschechien den Vorsitz in der Europäischen Union - einfach amüsant - dessen Präsident hat vor seinem Amtssitz noch nicht einmal eine Europaflagge stehen…….also Bühne frei;-)Sarkozy aus Imagekampagne ntv

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Dietmann. Alles außer gewöhnlich!

Um heute als Möbelhaus aufzufallen, muss man sich schon etwas besonderes einfallen lassen, so Carina Weis vom Einrichtungshaus Dietmann in Schwanfeld. Die Würzburger Werbeagentur Gerryland hat sich daher für ihren Möbelkunden eine ganz spezielle Aktion einfallen lassen. Das Motto der Aktion: Dietmann. Alles außer gewöhnlich!

Mitten auf dem Marktplatz in Würzburg hat das Einrichtungshaus am vergangenen Samstag ein Designer-Doppelbett nebst Nachtkonsolen und Teppich aufgestellt. “Ziel war es die Konsumenten in Ihrem samstäglichen Einkaufsbummel über dem Marktplatz positiv zu “stören” und zu überraschen um ins “Relevant Set” der Konsumenten zu gelangen”, so Gerryland Geschäftsführer Joachim Jauker. Der Witz an der Aktion: Im Bett lag ein Schauspielerpaar, welches sich sichtlich im Designerbett wohlgefühlt hat.

Das Ziel außergewöhnlich zu sein hat Dietmann hauptsächlich durch die beiden Schauspieler www.kaktussen.de geschafft. Die Passanten waren schon sehr verblüfft, denn eine solche Aktion gab es in Würzburg noch nie. Das die Aktion ein voller Erfolg war, bewies auch eine Reaktion eines begeisterten Passanten, der spontan der Schauspielerin Dagmar Holländer eine Rose schenkte. Wir sind sicher, Dietmann Erlebniswelt Küchen & Wohnen in Schwanfeld hat seinen Bekanntheitsgrad in Würzburg deutlich erhöht und hat ein weiteres mal mehr bewiesen, anders und außergewöhnlicher als die meisten Möbelhäuser zu sein. Übrigens…das Bett wurde auch verkauft.

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Am Samstag, 11.10.2008 findet auf dem Unteren Markt in Würzburg, direkt vor dem VR-Bank-Gebäude, zwischen 11 und 13.00 Uhr eine außergewöhnliche Guerilla-Marketing-Aktion statt.
Für einen Agenturkunden aus der Möbelbranche haben wir eine wirklich außergewöhnliche und noch nie dagewesene Guerilla-Aktion erarbeitet, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich Aufsehen erregen wird.

Sehen Sie selbst welche Wege man heute im Marketing gehen kann, um sich von den vielen Anbietern am Markt abzugrenzen und positiv zu positionieren.

Gerryland wünscht allen neugierig gewordenen viel Spass!

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Die Deutschen sterben aus, heißt es allenthalben, wenn das Statistische Bundesamt einmal im Jahr die Bevölkerungszahlen veröffentlicht. Damit ist jetzt Schluss! Für den Autobauer Dodge hat Red Cell ein Fertilitätsprogramm aufgelegt, das zum “Heldenzeugen” aufruft.

Den siebenstelligen Projektetat für den Familienvan Dodge Journey hat die Düsseldorfer Werbeagentur im Pitch gegen Stammbetreuer KNSK gewonnen, der unbeschadet aus dem Wettbewerb geht. Die Hamburger bleiben erster Werbepartner der Amerikaner.

Die Aktion läuft wie folgt: “Dodge Journey kaufen, Baby machen, neun Monatsraten Rabatt sichern”, titeln die Printanzeigen, die ab 1. Oktober neben Online-Bannern, Funkspots, Mailings und einer Vielzahl von Below-Maßnahmen um junge Familien werben.

Bis zum 31. Oktober haben die Paare Zeit, ihre Helden zu zeugen. Wer schon Kinder im Alter von bis zu drei Jahren hat, bekommt einen Einkaufsgutschein vom Kooperationspartner Baby-Walz. Verantwortlicher Marketingleiter ist Matthias Möhler.

“Dodge bringt hier ein Incentive auf den Markt, das man sich im (Bei-)schlaf verdienen kann!”, sagt Stefan Hüttemeister, Geschäftsführer von Red Cell. “Als Agentur mit über 27 Jahren Autoerfahrung wissen wir, dass Kampagnen für Nischenanbieter wie Dodge nicht nur kreativ sein müssen, sondern auch einen starken Verkaufshebel benötigen, der die nötige Relevanz in der Zielgruppe erzeugt.”

Red Cell hat lange Jahre für Alfa Romeo gearbeitet, musste den Etat aber 2007 aus netzwerkpolitischen Gründen an das Team Alfa von WPP abgeben.

Jetzt inszeniert das Agenturteam einige aufwändige Promotionaktionen, die Aufsehen erregen sollen. In Großstädten gehen Dodge Journeys mit “Spermien-Ballons” auf Kundenfang, und das Unternehmen verlost eine Heldennacht in einer einzigartigen Location. “Die Agentur hat eine Incentive-Idee, die neu im Markt ist”, sagt Marketingchef Möhler, und ein Bildmotiv, das schon jetzt polarisiert. Die Debatte im Internet ist eröffnet.

Quelle: W&V

 

 

 

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Animierte Spots von Ferrero kennt der Fernsehzuschauer schon seit längerem. Der aktuelle Spot für den Kinder Riegel ist deshalb erstmal nichts Besonderes. Doch je länger der Film läuft, umso mehr Überraschung macht sich breit: Hier handelt es sich nicht um die süßlich-kindliche Visualisierung einer Kampagne. Stattdessen treffen sich in einer amüsant-romantischen Geschichte ein Glas Milch und ein Schokoriegel und gehen im Rahmen eines wilden und leidenschaftlichen Kusses eine nicht ganz jugendfreie Verbindung ein. Das Ganze sieht ziemlich lustig aus - auch, wie Schokoriegel auf zwei dünnen Kakaobeinchen daher kommt. Eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Neupositionierung, die M&C Saatchi da ins TV bringt. Zum Anbeißen. (Artikelquelle W & V “Kreation des Tages”wuv.de/news/kreation/index.php)

 

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-Der Bundesadler bekommt demnächst Gesellschaft-

Der deutsche Anleger soll künftig mit einem neuen Werbemaskottchen von deutschen Staatsanleihen überzeugt werden. Die Schuldenmanager des Bundes sind in der Tierwelt fündig geworden: bei der Schildkröte. Das berichtet die “Financial Times Deutschland” (FTD).
Damit sich der Bund bei Kleinsparern mehr Geld als bisher leihen kann, muss die Finanzagentur des Bundes, die für dessen Auftritt am Kapitalmarkt und seit einiger Zeit auch für den Vertrieb von Bundeswertpapieren an deutsche Sparer zuständig ist, ordentlich trommeln. Die Finanzagentur will es nun mit der Schildkröte versuchen, wie die “FTD” unter Berufung auf Frankfurter Kreise berichtet. Das Tier soll künftig für Bundeswertpapiere wie die Tagesanleihe oder Bundesschatzbriefe werben, “quasi als Bundesschuldkröte”, wie die “FTD” unkt. In Kürze solle das Reptil vor der Frankfurter Börse an den Figuren von Bulle und Bär vorbei kriechen. Demnach startet im September die Werbekampagne in Print und Fernsehen.
Auch wenn die Wahl des neuen Maskottchens Fragen aufwirft: “Das Fortbewegungstempo des Kriechtiers entspricht in etwa der Dynamik der Bundesschuldenmanager, wenn es um Innovationen bei Privatanlegerprodukten geht”, so die “FTD”. Im Juli wurde beispielsweise die Tagesanleihe eingeführt - als erste Neuheit für Privatsparer seit 30 Jahren.
Mit der Schildkröte reiht sich der Bund in die Reihe der Unternehmen ein, die Tiere als Werbeträger nutzen. So hat der WWF seinen Panda, die Milka-Schokolade ihre Kuh und Trigema seinen Schimpansen (Artikel aus Zeitschrift Kontakter vom 22.08.)

 

 

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Marketing gelungen. Marke tot?

Begonnen hat alles mit einem amateurhaften Video auf YouTube. Drei Freunde sitzen gemütlich zusammen und sprechen über ihre Handys. Einer meint, die Strahlung der Geräte sei stark genug, um aus Maiskörnern Popcorn zu machen. Die anderen können das beim besten Willen nicht nachvollziehen. Sie machen die Probe aufs Exempel. Und siehe da: Drei Handys reichen tatsächlich aus, um die Körner nur so durch die Luft knallen zu lassen.

Sehen Sie sich das doch einmal an:

Pop corn with cell phones

oder: http://www.youtube.com/watch?v=V94shlqPlSI

Unglaublich meinen Sie jetzt und denken besorgt, was Ihr Handy wohl mittelfristig mit Ihrem Kopf anrichten könnte? Dann ergeht es Ihnen nicht anders als 2,5 Millionen Zusehern, die das Video in kürzester Zeit verschlangen und teils amüsiert, teils besorgt an ihre Freunde weiterleiteten. Das merkwürdige Popcorn-Video kam derart gut an, dass es im Nu Nachahmer fand und zum Top-Thema der Internet-Gemeinde avancierte.

Genau das hat Cardo Systems beabsichtigt. Der Hersteller der Bluetooth Headsets hat das sagenhafte Video wohl anonym in Umlauf gebracht, um auf die möglichen gesundheitlichen Schäden der Mobilfunkgeräte aufmerksam zu machen und subtil zu suggerieren, Kopfhörer seien eine sicherere Alternative.

Ist der Marketing-Gag gelungen? Ja und nein! Einerseits konnte die virale Taktik natürlich schon ungeheuer viel Aufmerksamkeit für Cardo schaffen… und hat diverseste Zielgruppen angesprochen,” freute sich Kathryn Rhodes von Cardo Systems neulich im Wired Blog.

Andererseits hat die Kampagne aber auch so manche Zuseher verärgert. Menschen, die dem Video Glauben geschenkt hatten, fühlten sich für dumm verkauft. Sie sprechen jetzt von Schiebung, zumal nicht ganz klar ist, wie die Maiskörner im Film tatsächlich zum Aufknallen gebracht wurden. Schlimmer noch, es bleibt unklar, ob Bluetooth Headsets die Strahlung der Handys überhaupt minimieren, oder im Gegenteil, noch intensivieren.

Summa summarum hat diese Aktion, zumindest laut meinem Dafürhalten, ihr Ziel verfehlt. Sicher: Das Murketing (eine Kombination von „murky“ - also undurchsichtig - und Marketing), wie Rob Walker von der New York Times solche versteckte Marketing-Taktiken nennt, ist jetzt generell stark im Kommen. Zunehmend emanzipierte Verbraucher sind zwar werbeüberdrüßig, schätzen aber witzige Marketing-Aktionen dafür umso mehr. Trotzdem muß auch der cleverste Guerilla-Gag gewisse Grundregeln beachten. Allen voran muß er ehrlich wirken und eine nachvollziebare Botschaft vermitteln.

“Die Debatte über die Handy Strahlen ist noch längst nicht abgeschlossen,” schreibt BL Ochman in ihrem What’s Next Blog verärgert und zitiert eine Studie, die gar zu dem Schluß gekommen ist, die Bluetooth Headsets würden den Kopf ihrer Nutzer möglicherweise zu schädlichen Antennen mutieren lassen.

Der „Murketing“ Gag von Cardo wurde von der Pariser Agentur LastFools kreiert. Ich frage mich bloß, wer hier wohl zuletzt den Narren spielt. Was meinen Sie?
Auszug aus dem Magazin „Absatzwirtschaft“ von Yvette Schwerdt.

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