Die herkömmliche Mediaplanung mit ihren Messmethoden ist in eine Sackgasse geraten.

1.) Communities versus klassischer Content-Websites

Social Communities laufen den klassischen Medien, Content-Sites und Portalen aktuell in der Gunst der Nutzer den Rang ab. Traditionelles Werbeverhalten und bisherigen Media-Währungen verlieren damit an Wert.

2.) Werbesog statt Werbedruck

Eine hohe Zahl an Werbekontakten ist kein Erfolgsparameter. Künftig geht es darum, Konsumenten zu animieren, zu aktivieren und ihr jeweiliges, persönliches Netzwerk in Kampagnen mit einzubeziehen.

3.) Fangemeinde statt Zielgruppe

Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Benötigt wird ein Verfahren, das Markenfans milieuübergreifend sicher identifiziert.

4.) Aktivitätsverlust statt Streuverlust

Der Begriff „Streuverlust“ ist überholt. Grundlage ist künftig der individuelle Dialog mit dem Konsumenten.

5.) Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis

Der TKP sagt nichts über das Aktivierungspotenzial der Konsumenten aus. Dieses misst künftig der Tausend-Gesprächs-Preis als ein Parameter für den aktiven Dialog.

6.) Gross-Involvement statt Gross-Rating-Point

Es reicht nicht aus, den durchschnittlichen Werbedruck zu messen, im Web 2.0-Zeitalter kann auch die tatsächliche Werbewirkung ermittelt werden.

7.) Always on statt Einschaltquote

Jüngere Zielgruppen sehen TV immer öfter (nicht linear) übers Netz. Zeitgleich vernetzen sie sich in Communities und lesen die neuesten Nachrichten. Für diesen „Always on“-Modus bedarf es einer neuen Messgröße.

8.) Involvieren statt rezipieren Involvieren statt rezipieren

Der aktive Medienkonsument im Lean-forward-Modus ersetzt zunehmend den trägen Couch Potatoe.

9.) Marken-Content versus Medien-Content

Die klassische Medienlandschaft löst sich auf: Brands und Blogger konkurrieren mit redaktionellen Content-Sites um die Aufmerksamkeit der User.

10.) Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfrage

Die derzeitigen Reichweiten-Umfragen sind im Web2.0-Zeitalter ein Anachronismus. Sie führen zu einer unzureichenden Darstellung der Mediennutzung und müssen durch ein ganzheitliches Echtzeit-Monitoring ersetzt werden.

11.) Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete

Die Einteilung der Deutschland-Karte nach Nielsen-Gebieten entspricht dem Postkutschen-Zeitalter. Es bedarf Einteilungen und Messgrößen, die dem kosmopolitischen Weltbild entsprechen.

12.) Markenbotschafter versus Werbeträger

Die in den klassischen Medien geschalteten Werbebotschaften verlieren weiter an Akzeptanz. Stattdessen berichten Multiplikatoren im Netz authentisch über ihre Markenpräferenzen.

Quelle: David Eicher, Webguerillas

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Monolog-Marketing?

Folgender Flyer lag kürzlich in unserem Briefkasten. Ich bin mir zu 100 % sicher - Response = 0%. Anrufen für eine Terminvereinbarung wird wahrscheinlich auch keiner. Suchen Sie doch mal den Fehler.
Nachfolgend Vorder- und Rückseite des Flyers. Viel Spaß bei der Fehlersuche.000000025
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Evian-Viral oder Eviral?

Die Babys von Evian sind zurück…Bereits vor 10 Jahren hat uns Evian mit den Wasserballett-Babys verzückt. Das neue internationale Commercial ist seit 1. Juli  auf Youtube zu sehen und hat jetzt schon fast  14 Millionen Klicks. Damit bricht der Spot alle Rekorde – und setzt damit neue Maßstäbe in der viralen Werbung. Die computeranimierten rollschuhfahrenden Babies toppen alle früheren ersten Plätze der meistgeklickten Spots.

Wie damals ist auch heute die Werbebotschaft: Verjüngende Wirkung auf den menschlichen Körper und Organismus”.

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Stirbt das alte Internet?

Eine klassische Internetpräsenz als Video auf YouTube?
Sensationelle Idee der Agentur BooneOakley. Kompliment!!

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Mehr Radiospots

Laut Nielsen Media Research gaben Unternehmen für Radiowerbung von Januar bis Ende März 2009 etwa 10 % (305 Millionen Euro) mehr aus als im gleichen Zeitraum 2008. Die aktivsten Hörfunkwerber haben ihre Budgets im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr fast alle noch erheblich mehr aufgestockt. Z.B. Real mit +382%

Quelle: Kontakter/17/2009

Verwandter Artikel:

http://www.gerryland.de/blog/2009/03/spot-billig/Diagramm

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Lächerlich kleiner Preis.

In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise stellt sich die Automobilbranche weiterhin auf einen Nachfrageeinbruch ein. Das zwingt die Anbieter zu ganz unterschiedlichen Sparmaßnahmen und so wird auch schon mal bei der Werbung gespart. Tja liebe Werber - da werden wir uns wohl darauf einstellen müssen. Weniger kann aber auch mehr sein, wie der VW-Beetle-Spot von Ogilvy Süd-Afrika beweist. Die Botschaft und den Preis reduziert. So einfach geht`s…wenn auch etwas lächerlich.

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