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Aus aktuellem Anlass:

München – Fröhliches Singen beim Laternenumzug am Martinstag kann für Kindergärten unter Umständen teuer werden: Nach Angaben des Musikrechte-Verwerters Gema werden für das Kopieren aus Liederbüchern Lizenzgebühren fällig. Dies gilt, sofern es sich dabei um urheberrechtlich geschützte Werke handelt, deren Rechte eine Verwertungsgesellschaft besitzt. Noten und Texte älterer Lieder, deren Urheberrecht bereits erloschen ist, dürfen aber nach wie vor beliebig oft vervielfältigt werden. Am Gedenktag des Heiligen Martin an diesem Donnerstag organisieren zahlreiche Kindergärten traditionell Laternenumzüge.

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Wer nicht wirbt, stirbt

bestattungsinstitutAls ich kürzlich durch die nächtlichen verschlafenen Gassen eines Provinznestes flanierte und kleinststädtische Häuserfronten fast vergeblich um meine Aufmerksamkeit buhlten, da gewann das Rennen schließlich ein Anti-Kanditat aus dem alternativ-horizontalen Gewerbe. Aus der sterbenslangweiligen Häuserzeile jenseits der Straße drängte sich ein Objekt hervor, das an Tristesse kaum zu überbieten war: Das Schaufenster eines Bestattungsinstituts, dessen Deko – inklusive Gardinen – seit 50 Jahren nicht mehr gewechselt worden zu sein schien. Das Ganze wirkte wie eine Bild gewordene Symphonie der Verwesung. Selbst die Hauswand hüllte sich in einen zarten Trauerflor.
Wer mag bei einem solchen Anblick ans Sterben denken? Vergeht einem da nicht jeder Suicidgedanke?
Ich finde: mit einem todschicken Corporate Design, sähe auch Gevatter Tod etwas freundlicher aus.

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Use your influence.

Das Mädel hat tausende Facebook-Follower.

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G-Force..;-)

Die Beschleunigung eines Mercedes-Benz C 63 AMG können Sie jetzt auch im Flugzeug nachempfinden;-) Voraussetzung: Sie buchen einen Flug bei den Emirates.

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Wussten Sie, dass unser Firmenname auch der Name eines der herrlichsten Wälder Irlands ist? Wir wussten es nicht, daher vielen Dank für die aufmerksame Mail von Wolfram K. und die Bilder zur besseren Ortsbestimmung. Übrigens: Einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, William Butler Yeats, war in dieser Region des öfteren fabulierend unterwegs gewesen. Wer mehr über W. B.Y. erfahren möchte einfach auf folgenden Link klicken (Quelle Wikipedia): http://de.wikipedia.org/wiki/William_Butler_Yeats

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Gestern Abend bei IKEA. In der Möbelausstellung erklingt ein Werbespot, der mich freundlich darauf hinweist, dass das Bezahlen an der Expresskasse viel, viel schneller geht. Weshalb also Zeit verlieren?
Einige Minuten später: Von ca. 20 Kassen sind vier geöffnet. Drei „langsame“ Kassen und eine sog. „Expresskasse“. An allen vier Kassen Schlangen, die einem jegliche Illusion rauben, dass man heute noch einmal einen Biergarten von innen sieht.
Ich versuche abzuschätzen, wo es am schnellsten geht, kann aber nirgends eine Vorwärtsbewegung erkennen. Auch nicht an der Expresskasse. Also reihe ich mich in die Schlange ein, die mir am kürzesten erscheint. In einer viertel Stunde schaffe ich gerade mal drei Meter.
Fünf Minuten später. Die Leute wirken angespannt und halten Ausschau nach einem gelb gekleideten Menschen, der sich vielleicht erbarmt und eine weitere Kasse öffnet. Doch da kommt niemand. Ich schau mich ebenfalls um. In den anderen Warteschlangen sieht’s nicht besser aus. Wenn’s im Tegut Schlangen gibt, dann ruft immer eine freundliche Stimme: „Frau Soundso, bitte Kasse besetzen!“ Hier bei IKEA tut das niemand. Ich überlege, ob ich meine Einkäufe einfach stehen lassen und gehen soll. Andererseits wäre es auch schön, sie einem IKEA-Mitarbeiter einfach an den Kopf zu werfen. Doch außer dem Jüngling an der Kasse ist da niemand.
Endlich hab ich’s geschafft. Nach 35 Minuten. Draußen verabschiedet sich gerade die Sonne von mir. Und ich mich von IKEA. Vielleicht für immer.

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One Step.

…das ist das neue Video von Youssou N’Dour, welcher bei GERRYLAND aufgenommen wurde. Die Bildausschnitte von Youssou wurden in unserer Sprachkabine gedreht…;-)

Macaco/Youssou N’Dour/Oumou Sangare - One Step

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Allmächtiger!

Eine Großfläche am Wegesrand, irgendwo in Mittelfranken. Darauf: Eine Nonne, die optisch und verbal so echt wirkt, wie Pamela Andersons Brüste. “Gott kann nicht alles regeln. Für uns bleibt noch genug zu tun”, meint Schwester Lucia Segler.
Ich weiß ja nicht, welche Bibel das Alter Ego von Frau Segler gelesen hat, doch in der Bibel, aus der mir als Kind immer gepredigt wurde, ist die Rede von einem “allmächtigen” Gott. Und ein allmächtiger Gott kann alles regeln. Auch ohne Schwester Lucia.

Einfach amüsant, welchen Unsinn Werbefachleute verzapfen können, wenn sie besonders intelligent werben möchten.

gott_kann_nicht

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Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von TMS Emnid für PricewaterhouseCoopers hervor. Der Stuttgarter Autobauer, der sich 2009 noch mit Rang 2 begnügen musste, verdrängt damit seinen Konkurrenten Volkswagen vom Thron. Der Wolfsburger Autobauer belegt nach Siemens (2009: Platz 3), nun den 3. Platz.

Auch sonst schneiden die Autobauer gut ab: BMW schafft es wie 2009 auf Platz 4, Audi auf Rang 5. Den sechsten Platz belegt Bosch, gefolgt von der Lufthansa, BASF, Bayer und Porsche.

Insgesamt wollte oder konnte fast jede zweite Frau (46 Prozent) und knapp ein Viertel der befragten Männer (27 Prozent) kein Lieblingsunternehmen nennen. Damit lässt sich auch erklären, warum Konsumgüterhersteller, die überwiegend bei Frauen beliebt sind, vermehrt auf den Plätzen zehn bis zwanzig zu finden sind. So schafft es Miele mit einen Stimmenanteil von 2,9 Prozent auf Rang 11 und Thyssenkrupp auf Platz 12.

Nicht mehr in den Top 10 vertreten sind Opel (2009: Rang 6) und die Telekom (2009: Rang 10). Neu hinzugekommen sind die Lufthansa auf Rang 7 und Bayer auf Rang 8.

Das wichtigste Kriterium für die Platzierung im Ranking ist aus Sicht der Befragten die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen. 98 Prozent sagen, dass ihr bevorzugtes Unternehmen “hochwertige” Leistungen erbringt. Für 95 Prozent ist gutes Management von Bedeutung, und 92 Prozent schätzen die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber.

Quelle: Horizont

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