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Toom traut sich was. „Ohne Scheiß.” Denn so lautet das Motto der neuen Kampagne, mit der die Kölner Rewe Group ihre Baumarkt-Tochter repositionieren will. „Wir konzentrieren uns wieder auf die Kernkompetenz Baumarkt und die Stärke unseres Filialnetzes”, sagt Stefan Magel, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Toom Baumarkt.
Zuletzt hatte das Unternehmen versucht, mit höherwertigem Ambiente und einer Sortimentsausweitung mehr Frauen in die Filialen zu locken. Neben Fliesen, Tapeten und Spanplatten waren dort plötzlich Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände zu finden.
Das hat den Männern offenbar nicht gefallen. „Der Heimwerker im Blaumann will seinen Sack Zement nicht durch pastellige Wohnwelten schleppen oder den Eimer Farbe in einer Art Boutique-Umfeld kaufen”, gab ein Toom-Manager jüngst im Interview mit der „Wirtschaftswoche” zu.
Daher folgt jetzt die Rückkehr zum Kerngeschäft. „Toom – Der Baumarkt” lautet der neue Claim der integrierten Kampagne.
Quelle: w&v
Die Echtzeitsuche berücksichtigt Statusmeldungen und Einträge bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace sowie bei Kurznachrichten wie Twitter und FriendFeed. Angezeigt werden auch Schlagzeilen von Nachrichten und Blogs, selbst wenn diese erst vor Sekunden im Internet veröffentlicht worden sind. Je nach Relevanz ordnet Google die aktuellen Einträge entsprechend ein und hebt sie in Form einer Blase hervor. Über verschiedene Filter unter dem Menü Optionen wie Updates, Blogs, Bilder oder Videos lassen sich die Postings noch weiter einschränken, so dass etwa nur Ergebnisse von Kurznachrichten-Diensten wie Twitter, FriendFeed oder Jaiku angezeigt werden.
Google beobachtet mehr als eine Milliarde Dokumente
Google hat zur Realisierung der Echtzeitsuche etliche neue Suchtechnologien integriert. Damit ließen sich mehr als eine Milliarde Dokumente beobachten. Jeden Tag könnten zudem mehrere Hundert Millionen von Echtzeit-Veränderungen verarbeitet werden. Die aktuellen Suchergebnisse lassen sich auch auf dem iPhone und auf Android-Handys anzeigen. Google reiht sich damit ein in den Trend zur noch schnelleren Kommunikation im Web.
Quelle: onlinekosten.de
Einer repräsentativen Studie des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache zufolge hat die Liebe zur Deutschen Sprache zugenommen. Das Interesse daran hat sich in den letzten zwölf Jahren fast verdreifacht und mittlerweile würden sogar positive Emotionen damit verknüpft. 47 Prozent der Befragten verbinden damit „Liebe“, 56 Prozent „Stolz“, 51 Prozent empfinden sie als „anziehend“, 76 Prozent als „schön“. Ebenfalls positiv entwickelt sich die Einstellung der Deutschen zu ihren Dialekten. Die höchsten Anteile an Dialektsprechern haben das Saarland, Bayern, Baden-Württemberg und Ost-Berlin. Als besonders angenehm unter den Dialekten wird das Norddeutsche empfunden.
(Quelle: Deutsche Sprache, schöne Sprache, PSYCHOLOGIE HEUTE, Heft Januar 2010.)
Und wie wirkt sich dieser Trend im Extremfall auf die Werbung aus?
IKEA: „Wohnst‘ no? Odder labbst scho?“
EDEKA: „Mia meng wos z`Fressn.“

Zu 99,9 Prozent wird es keine Google-Suchmaschine mehr in China geben: Der Internetriese zieht sich aus dem Reich der Mitte zurück, berichtet die Financial Times und beruft sich auf eine Person aus dem Unternehmensumfeld. Damit reagiert Google auf die Warnung der chinesischen Regierung, auch beim Branchenprimus Suchergebnisse zu zensieren.
Seit Anfang des Jahres wehrt sich Google gegen die Zensurpraktiken und nach dem Versprechen, die Zensur von Suchergebnissen zu beenden auch mit Hacker-Angriffen von innerhalb Chinas, berichtet die Financial Times. Die Gespräche zwischen dem Internetdienst und der Regierung in Peking scheinen nunmehr in eine Sackgasse geraten zu sein. Allerdings will das Unternehmen sich für den Rückzug Zeit lassen und sucht derzeit noch nach Wegen, um andere Geschäftszweige weiterhin in China betreiben zu können. Jedoch könnten diese Pläne an der starren Haltung der Regierung scheitern.
Via macnews.
GERRYLAND
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Großspuriger Auftritt mit Folgen: In einem Werbespot vergleicht sich der Daimler-Kleinstwagen Smart mit Porsche und Ferrari. Maranello reagierte verschnupft und ließ die Anwälte von der Leine - wodurch die italienische Sportwagenfirma die Sache freilich noch schlimmer macht. Kann es sein, dass Ferrari beleidigt ist wegen Schumi? Siehe auch auf spiegel online.
Die herkömmliche Mediaplanung mit ihren Messmethoden ist in eine Sackgasse geraten.
1.) Communities versus klassischer Content-Websites
Social Communities laufen den klassischen Medien, Content-Sites und Portalen aktuell in der Gunst der Nutzer den Rang ab. Traditionelles Werbeverhalten und bisherigen Media-Währungen verlieren damit an Wert.
2.) Werbesog statt Werbedruck
Eine hohe Zahl an Werbekontakten ist kein Erfolgsparameter. Künftig geht es darum, Konsumenten zu animieren, zu aktivieren und ihr jeweiliges, persönliches Netzwerk in Kampagnen mit einzubeziehen.
3.) Fangemeinde statt Zielgruppe
Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Benötigt wird ein Verfahren, das Markenfans milieuübergreifend sicher identifiziert.
4.) Aktivitätsverlust statt Streuverlust
Der Begriff „Streuverlust“ ist überholt. Grundlage ist künftig der individuelle Dialog mit dem Konsumenten.
5.) Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis
Der TKP sagt nichts über das Aktivierungspotenzial der Konsumenten aus. Dieses misst künftig der Tausend-Gesprächs-Preis als ein Parameter für den aktiven Dialog.
6.) Gross-Involvement statt Gross-Rating-Point
Es reicht nicht aus, den durchschnittlichen Werbedruck zu messen, im Web 2.0-Zeitalter kann auch die tatsächliche Werbewirkung ermittelt werden.
7.) Always on statt Einschaltquote
Jüngere Zielgruppen sehen TV immer öfter (nicht linear) übers Netz. Zeitgleich vernetzen sie sich in Communities und lesen die neuesten Nachrichten. Für diesen „Always on“-Modus bedarf es einer neuen Messgröße.
8.) Involvieren statt rezipieren Involvieren statt rezipieren
Der aktive Medienkonsument im Lean-forward-Modus ersetzt zunehmend den trägen Couch Potatoe.
9.) Marken-Content versus Medien-Content
Die klassische Medienlandschaft löst sich auf: Brands und Blogger konkurrieren mit redaktionellen Content-Sites um die Aufmerksamkeit der User.
10.) Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfrage
Die derzeitigen Reichweiten-Umfragen sind im Web2.0-Zeitalter ein Anachronismus. Sie führen zu einer unzureichenden Darstellung der Mediennutzung und müssen durch ein ganzheitliches Echtzeit-Monitoring ersetzt werden.
11.) Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete
Die Einteilung der Deutschland-Karte nach Nielsen-Gebieten entspricht dem Postkutschen-Zeitalter. Es bedarf Einteilungen und Messgrößen, die dem kosmopolitischen Weltbild entsprechen.
12.) Markenbotschafter versus Werbeträger
Die in den klassischen Medien geschalteten Werbebotschaften verlieren weiter an Akzeptanz. Stattdessen berichten Multiplikatoren im Netz authentisch über ihre Markenpräferenzen.
Quelle: David Eicher, Webguerillas
Gerryland feiert 25 jähriges Firmenjubiläum:
In diesen Tagen bekamen wir Post von der Industrie & Handelskammer Unterfranken. Hierbei wurde uns zum 25 jährigen Firmenjubiläum gratuliert und wenn wir ehrlich sind, ein ganz klein bisschen Stolz sind wir schon…im Jahr der Megapleiten von Quelle, Karstadt, Rosenthal etc.
Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden, Mitarbeitern und Freunden des Hauses…und hoffen auf viele weitere gute und erfolgreiche Jahre..

