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WEGMANN automotive [Imagefilm]
We make the simple. Perfect.
Gerryland produziert Corporate Video für den Weltmartkführer für Auswuchtgewichte, WEGMANN automotive

Die Qualifikation /// Ein Corporate-Video für die Poleposition.

Wer auf den Weltmärkten die Nase vorn haben möchte, braucht klare Ziele, Entschlossenheit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer, die besten Mitarbeiter und Partner, auf die er sich verlassen kann. WEGMANN automotive, der Weltmarktführer für Wuchtgewichte, hat die Nase vorn.
Und das soll auch so bleiben. Deshalb erwog die Geschäftsführung und das Marketing bereits vor etwa zwei Jahren, ein Corporate-Video produzieren zu lassen. Es sollte auf vielfältige Weise zum Einsatz kommen und (künftigen) Mitarbeitern und (potenziellen) Geschäftspartnern weltweit vermitteln, für welche Werte das Unternehmen WEGMANN automotive steht. Wer das Video gut findet, so die Argumentation von Thorsten Thom (Geschäftsführer), der passt auf jeden Fall zu uns. Ob als Mitarbeiter oder Geschäftspartner. Jedoch: Ein Projekt von dieser Bedeutung und Dimension – auch in finanzieller Hinsicht – benötigt Zeit, um zu reifen. Zeit, in der man seine Fühler ausstreckt, Grenzen auslotet, erste Gespräche führt, Ideen sammelt, nach Meinungen fragt, den Rat eines Experten einholt. Dass wir uns für WEGMANN automotive als Letzterer qualifizieren konnten, erfüllt uns mit Stolz.

Die Vorbereitung /// Was einfach erscheint, ist oft kompliziert.

Bereits in der Anfangsphase des Reifungsprozesses standen drei Schlagworte im Raum, aus denen die Kreation erwachsen sollte:
Mission, Vision, Unternehmenswerte. Im Kern ging es darum, die Wertmaßstäbe des Unternehmens klar herauszustellen und mit filmischen Mitteln einfach und verständlich zu kommunizieren. Noch bevor die erste Planung für das Corporate-Video einsetzte, hatte „ESCH. The Brand Consultans“ in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem Management die Vision und Mission für WEGMANN automotive erarbeitet und final definiert. Diese diente uns nun als Basis und Orientierung bei der Entwicklung unseres Konzepts. Vier Kernwerte, sowie Vision und Mission des Unternehmens waren die Eckpunkte, die ESCH im Rahmen seines Auftrags formuliert hatte. Als für das Video relevant erwiesen sich die vier Unternehmenswerte sowie die Mission: „Wir machen einfache Produkte für Fahrzeuge – und zwar perfekt.“ Letztere mündete schließlich in den Slogan: „We make the simple. Perfect.“ Ausgestattet mit diesem Rohmaterial gingen wir an den Start.

Die Planung /// Kleine Details mit großem Gewicht.

Sobald es um konkrete Ideen geht und um deren Realisierbarkeit, stellt sich die Frage nach der Höhe des Budgets. Was ist für den einkalkulierten Betrag mindestens drin und was maximal? Darum drehte sich unsere Arbeit im Laufe der nächsten Wochen. Referenzfilme wurden gesammelt und miteinander verglichen; Kooperationspartner (Produktionsstudios) wurden geprüft und ihr Potenzial eingeschätzt; Angebote wurden eingeholt, favorisiert und wieder verworfen. Das Resultat der langwierigen Planungsarbeit war ernüchternd. Uns wurde klar: So funktioniert das nicht. Denn das Budget gab maximal Spielraum für einen guten Schulungs- oder Produktfilm, nicht jedoch für das Corporate-Video eines Global Players. Unsere ausführliche Recherche hatte sich jedoch insofern gelohnt, als sich unter den Anbietern ein Werbefilmstudio befand, dessen Referenzfilme sich deutlich positiv von denen anderer Anbieter abhoben. Mit diesen Referenzfilmen auf dem iPad verabredeten wir uns mit Thorsten Thom zu einem gemeinsamen Mittagessen. Seine Reaktion war höchst erfreulich, jedoch nicht überraschend: Qualität und Stil der Filme entsprachen seinem Geschmack und das für dieses Produktionsniveau erforderliche Budget seinem Toleranzrahmen. Nun musste alles ganz schnell gehen. Die Ereignisse überschlugen sich. WEGMANN automotive setzte ein Projekt auf nach den Maßstäben der führenden Autohersteller. Ein Meeting jagte das nächste, ein Brainstorming folgte aufs andere. Höchste Zeit für eine zündende Idee, ein Erfolg garantierendes Storyboard. Das kam von Harald Müller (Konzept & Kreation) und einem überaus engagierten Projektteam von WEGMANN . Mit viel Engagement und Akribie hatte das Team WEGMANN automotive von allen Seiten aus beleuchtet und nach Potenzialen gesucht. Wo wollen wir drehen? Wie treten wir auf? Was möchten wir, über die von ESCH ermittelten Unternehmenswerte hinaus, eigentlich noch vermitteln? Eine der ersten Ideen war: Rennstrecke. Wir wollten Rennstrecke zeigen. Das passte zu WEGMANN automotive. Und, ganz nebenbei bemerkt, auch zum Arbeitstempo, mit dem wir uns in die heiße Phase des Planungsprozesses bewegten. Die Idee wurde mehr und mehr greifbar. Dynamik, Power, Leidenschaft. Start, Spurt, Sieg. Die Luft in der Agentur roch nach Hockenheim- und Nürburgring. Was noch fehlte, war der rote Faden, also die Story, die die Komponenten Top-Arbeitgeber, Weltmarktführer, Premium-Qualität und Slogan miteinander verknüpfte. Als verbindendes Element kristallisierte sich schließlich ein fiktiver WEGMANN-Mitarbeiter heraus, der die Werte des Unternehmens verkörpern sollte. Er wurde zum Hauptakteur der Geschichte (einer Mischung aus Real Life und Analogie). Täglich bereit für den Wettbewerb; immer entschlossen, zu gewinnen; motiviert ihm gestellte Aufgaben zu lösen und einen Vorsprung zu erkämpfen. Sein Handeln und Denken wird ständig begleitet von den vier Grundsätzen sowie der Mission des Unternehmens WEGMANN automotive. Die Story stand also nun endgültig fest und wir in den Startlöchern.

Die Organisation /// Ein Wettrennen mit der Zeit.

Jetzt war der Moment, das Produktionsstudio einzubinden. Gemeinsam
mit Frankfurt-Film und dem Kunden wurden auf Grundlage des Storyboards die Möglichkeiten erörtert; Grenzen abgesteckt; Drehorte, Crew, Schauspieler und Requisiten organisiert. Während wir bis zu diesem Zeitpunkt die Größe unseres Projekts nur einschätzen konnten, so durften wir in dieser Phase die wahren Dimensionen erstmalig miterleben. Die Gedanken, die gedacht, die Worte, die gewechselt und die Arbeitsschritte, die organisiert werden müssen, um nur wenige Sekunden Film zu drehen, sind für den Laien kaum vorstellbar. Ebenso wenig die finanziellen Risiken, die ein Planungsdetail mit sich bringen kann, wenn es sich nicht ins große Ganze einfügt. Man kann die
Dreharbeiten noch so perfekt planen: Es gibt immer auch Unwägbarkeiten, die jeden Drehtag zu einem 24-Stunden-Rennen werden lassen. Zum Beispiel das Wetter. Im Spätsommer, wenn die Tage kürzer und die Wetterbedingungen schlechter werden, denkt man als Auftraggeber schon einmal über eine Wetterversicherung nach. Da sind die beiden Aston Martins (ein Rennwagen und ein Serienmodell), die zu festgelegten Terminen auf bestimmten Strecken unter ganz speziellen Lichtverhältnissen fahren sollen, weniger launisch.
Doch was die Organisation der Dreharbeiten betraf, konnten wir uns voll und ganz auf Frankfurt-Film verlassen. Das Unternehmen
kümmerte sich um alles. So standen wir schließlich zwei Septembertage „hinter der Kamera“, schauten der Crew über die Schulter und drückten die Daumen, dass das Wetter und die beiden Aston Martins unser Schauspiel mitspielten. – Und sie spielten mit.

Der Dreh /// Alles läuft rund.

Am ersten Drehtag ging es in ein Studio in der Nähe von Frankfurt, das die Produktionsfirma für unsere Zwecke gecastet und angemietet hatte. Dort wurde der Konferenzraum eingerichtet, in dem der fiktive WEGMANN-Mitarbeiter (Hauptdarsteller) seine 3D-Präsentation durchführt. Es handelt sich um eine Szene, die allen Beteiligten hohe Konzentration und Präzision abverlangte. Vor allem unserm 3D-Artisten Jan Ruppert und den Schauspielern. Denn Letztere interagierten mit einem virtuellen Touchscreen, der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nur in ihren und unseren Köpfen existierte. Hier spielten scheinbare Nebensächlichkeiten eine Hauptrolle. Die Blickrichtung der Akteure, die Fokussierung ihrer Pupillen, die Lichtreflexe in ihren Augen. All dies musste hinterher mit dem 3D-animierten Touchscreen übereinstimmen. Wie gut, dass wir auch bei schwierigen Szenen wie dieser mit der hohen Professionalität des Regisseurs Micheel Nwaisser rechnen konnten. Er und die Darstellercrew waren perfekt aufeinander eingespielt, so dass das Projektteam von WEGMANN automotive nun absolut zuversichtlich war, dass das Filmprojekt ein voller Erfolg werden würde. Vor allem mit Guido Broscheit hatten wir einen Glücksgriff gelandet. Der routinierte Star, der bereits in vielen Werbespots, Kinofilmen und TV-Serien glänzte, gab der Hauptfigur unserer Story ein markantes Profil. Für nachhaltige Eindrücke sorgte auch das riesige technische Equipment, zu dem selbst ein Shot-Maker zählte – ein Kamerawagen mit Kran, der jedoch erst am folgenden Tag auf der Rennstrecke benötigt wurde.
Der zweite Drehtag begrüßte uns um 7 Uhr mit Frühnebel und ausgesprochen kühlen Temperaturen. Jedoch nicht auf dem Hockenheim- oder Nürburgring, sondern auf dem Flugplatz in Meinerzhagen. Er lag in einer noch angemessenen Entfernung vom
ersten Drehort und wurde für diesen Tag komplett für uns angemietet und für andere Aktivitäten gesperrt. Gleiches galt auch für die umliegenden Straßen, für die uns die Stadt Meinerzhagen die Dreherlaubnis erteilte. Das Rennteam war bereits am Abend des Vortages angereist und mit ihm der im WEGMANN-CD folierte Renn- Aston Martin – ein „heißer“ Wagen, der nach jedem Shot eine längere Cool-Down-Pause einlegen musste, um Überhitzung zu vermeiden. Auch uns wurde beim Dreh langsam etwas wärmer, wenn auch nicht so, wie dem Renn-Aston-Martin. Denn die Sonne sorgte mittlerweile nicht nur für klare Lichtverhältnisse und brillante Arbeitslaune, sondern auch für angenehme Spätsommertemperaturen. So machte es Vergnügen, Szene für Szene einzufangen und an mehreren Monitoren erste filmische Eindrücke zu gewinnen, wie das Gesamtergebnis später aussehen würde. Ob auf dem Flugplatz als Rennmodell oder auf den umliegenden Straßen als Serienmodell – der Aston Martin glänzte in seiner Hauptrolle als Key Visual für WEGMANN automotive.
Dass bei einem derart aufwändigen Filmprojekt auch ein Fotograf mit von der Partie ist, um die Arbeit hinter der Filmkamera zu dokumentieren, versteht sich von selbst. In unserem Fall handelte es sich um Rolf Nachbar (ROLF NACHBAR FOTOGRAFIE & DESIGN), der an diesem Tag für die Making-of Fotos verantwortlich war. Er begleitete die Dreharbeiten von morgens bis abends. Bis zu jenem Sonnenuntergang, den sich der Regisseur als Schlussszene zwar gewünscht, für den jedoch das Wetter das Drehbuch mitgeschrieben hatte.

Das Finish /// In jedem Teil geht es ums Ganze.

Der Film war nun im Kasten. Jedoch nicht so, wie er im Drehbuch stand. Was noch fehlte, war der Schnitt sowie die 3D-Animation und die
Vertonung. Ersteren übernahm, in Absprache mit dem Kunden, Frankfurt Film. Um die beiden Letztgenannten kümmerte sich Gerryland. Bereits
an den Drehorten Frankfurt und Meinerzhagen war Jan Ruppert, unser 3D-Artist, fest in die Produktion eingebunden, um dem Regisseur
Micheel Nwaisser bei den 3D-Szenen zu assistieren. Nun ging es für ihn darum, die an den beiden Drehtagen geleistete Vorarbeit perfekt zu vollenden. Dies gelang ihm nicht zuletzt wegen seines bemerkenswerten Talents für Motion Graphic Design. Vollendet war aber damit lediglich die visuelle Gestaltung des Videos. Auf wen es auf der Zielgeraden noch ankam, war Raphael Nätscher. Er hatte die Aufgabe, mittels Sounddesign großartige Bilder in großes Gefühlskino zu verwandeln – sozusagen die Augen mehr sehen zu lassen, als sie ohne Ohren zu sehen vermochten. Was das bedeutet, kann man gut nachvollziehen, wenn man die Filmmusik berühmter Hollywood-Klassiker einfach mal weglässt. Sie erschienen ohne Musik, trotz ihrer Bildgewalt, einfach etwas – man könnte sagen: farblos. Gut, dass wir bei den Dreharbeiten genügend O-Töne des Aston Martins gesammelt hatten. Denn auch das ist Musik. Zumindest für den, der seinen Sound zu schätzen weiß.

Das Ergebnis /// Einfach. Perfekt.

Man kann den Arbeits- und Zeitaufwand kaum ermessen, der in diesem 90-Sekunden-Video steckt, wenn man ihn nicht selbst miterlebt hat.
Abgesehen von zwei vollen Drehtagen an zwei verschiedenen Drehorten, ausgestattet mit einem umfangreichen technischen Equipment und einem beachtlichen Filmstab, war ein mehrköpfiges Team notwendig für die langwierige Planung und Pre-production sowie für die mehrtägige Post Production. Doch all die Arbeit, all die Tage und Stunden, sie huschen vorbei wie der Renn-Aston Martin und die unzähligen Momentaufnahmen des Films. Was bleibt, sind 90 Sekunden Quintessenz. 90 Sekunden, um erahnen zu lassen, dass einfache Dinge komplexer sein können, als sie auf den ersten Blick erscheinen, aber dennoch für den, der sie verwendet, einfach sein müssen, um perfekt zu sein. So wie ein einfaches Kettenglied. Es ist perfekt, wenn es nicht auffällt. Fällt es hingegen auf, dann weil es nicht mehr perfekt ist und sein Defekt das komplexe System gefährdet, in das es eingebunden ist. Als einfach perfekt empfanden wir auch den Film nach seiner Fertigstellung und wir erinnerten uns an die Worte des Regisseurs, der sagte: „Ein Film ist dann gut, wenn man, nachdem man ihn gesehen hat, das Gefühl bekommt, ihn sofort noch einmal sehen zu müssen.“ Genau dieses Gefühl stellte sich bei uns ein und gab wiederum uns das gute Gefühl, ihn so wie er war, präsentieren zu können. Mit Erfolg.

Das Resümee /// Alles oder nichts.

„We make the simple. Perfect.“ – Ein Statement, das bei WEGMANN automotive erfreulicherweise auch für das Marketing gilt. Das zeigt zumindest die Entscheidung des Projektteams, in puncto Videoproduktion die beste aller Möglichkeiten zu wählen, nicht die günstigste. Denn was auf Dauer gewinnt, ist Spitzenqualität. Und die hat ihren Preis. Einen weit höheren Preis hat jedoch das Mittelmaß. Es kostet den guten Ruf.

Der Film

WEGMANN automotive [Imagefilm]

Jan Ruppert zum Projekt:

3D-Artist Jan Ruppert im Gespräch mit Regisseur Micheel Nwaisser.

3D-Artist Jan Ruppert im Gespräch mit Regisseur Micheel Nwaisser.

Ein Projekt dieser Dimension, das war etwas komplett Neues für mich. Zwar arbeite ich seit 6 Jahren als 3D-Artist, aber ich war eben dennoch erst 17 Jahre alt, als ich das Briefing zum ersten mal las. Angst hatte ich nicht, aber Respekt – den man ja sowieso bei allen Projekten haben sollte. Ich habe mich mental vorbereitet und jene Dinge recherchiert, bei denen ich mir nicht hundertprozentig sicher war. »Vorbereitung schafft Sicherheit«, wie Herr Jauker manchmal sagt, das ist eine Haltung, die ich verinnerlicht habe. Wenn man weiß, was man kann, und sich ernsthaft mit dem beschäftigt, was zu tun ist, dann stellt sich automatisch auch eine gesunde Gelassenheit ein.

Schon die Vorbereitungen waren spannend, aber der Dreh selbst war dann ein echtes Erlebnis. So viel Professionalität – alle arbeiteten mit einer Ruhe und Schnelligkeit, die mich haben spüren lassen, wie viel Erfahrung das Team in sich vereint. Schön für mich war, dass für niemanden am Set mein Alter relevant war, sondern ausschließlich das, was ich kann – es war ein wirklich gutes Gefühl, das als Selbstverständlichkeit zu erleben.

Website: www.wegmann-automotive.com

Der Film zeigt, was uns ausmacht – erkennbar auch ohne Worte.
Das ist perfekt.

(Thorsten Thom / Geschäftsführer)

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Joachim Jauker

Joachim Jauker

Geschäftsführer/Beratung
Jan Ruppert

Jan Ruppert

3D- Artist
Harald Müller

Harald Müller

Konzept & Kreation