KBA Maschine Step by Step 9-Referenz-Klassische-Werbung

Der Kunde: KBA-Industrial Solutions

Die Koenig & Bauer Industrial AG & Co. KG produziert als interner und externer Dienstleister im Verbund mit der Koenig & Bauer Gießerei GmbH hochpräzise Komponenten für Druckmaschinen, sowie präzisionsbearbeitete Großteile aus Guss oder Stahl. Dafür stehen hochqualifizierte Fachkräfte, hochmoderne Bearbeitungszentren und Messanlagen zur Verfügung.

Die Aufgabe

Als Tochterfirma der Koenig und Bauer AG soll eine Illustration/Grafik das komplette Leistungsportfolio darstellen und zeigen, wie bei KBA-Industrial Solutions alle Produktionsabläufe ineinandergreifen.

Die Lösung

Das Erzeugnis veranschaulicht das Leistungsspektrum von KBA-Industrial Solutions. Im Zentrum steht eine Maschine, die Schritt für Schritt die einzelnen Produktionsabläufe offenlegt. Nach mehreren Entwürfen wurde deutlich, es muss ein Motiv gefunden werden, das den Betrachter „fängt“. So entschieden wir uns für eine fotorealistische 3D-Darstellung der einzelnen Produktionsschritte. Diese wurden in Adobe Photoshop zusammengesetzt, einander angepasst und schließlich ein homogenes Erscheinungsbild erzeugt.

Die Umsetzung

SCHRITT 1
Um mittels einer Grafik den Weg von der Idee über die erste Skizze bis hin zur Lieferung und dem Aufbau einer fertigen Maschine darzustellen, mussten wir zu Beginn ganz am Ende anfangen: Wir suchten uns eine authentische Umgebung aus, in welcher wir die Maschine nach dem letzten Produktionsschritt platzierten. Unter Verwendung von Stockmaterial und in enger Absprache mit dem Kunden, wurde ein möglichst neutrales Bild ausgewählt. Nach Fertigung wurden Texte auf dem Motiv angebracht, hierfür war genügend freie Fläche zu berücksichtigen.
SCHRITT 2
Alle Bestandteile der Maschine sind zwar angelehnt an echte KBA-Produkte, die abgebildete Maschine jedoch ist der Phantasie unseres CGI-Spezialisten Jan Ruppert entsprungen. Der Hintergrund wurde angepasst um den Übergang von Skizze zu Gussteil darzustellen.
Die Lichtverhältnisse des Hintergrundmotivs wurden nachgestellt und auf die Maschine, unter Hinzuziehung physikalisch korrekter Shader, angewendet. Die finale Renderzeit der benötigten Motive lag bei über 5 Stunden, das Grundmodell besteht aus über 90.000 Flächen.
SCHRITT 3
Nun beginnt der Aufbau der einzelnen Bearbeitungsschritte auf Basis verschiedener 3D-Renderings, die alle eine andere Materialität aufweisen. Begonnen wurde mit einer einfachen Zeichnung – diese wurde in Adobe Illustrator angefertigt. Für den sachgerechten Anschein einer ersten händischen Skizze, wurden besondere Kontureneffekte verwendet um einen Bleistiftstrich zu visualisieren. Da nur der linke Block des Modells als Strichzeichnung benötigt wurde, ließen wir den restlichen Maschinenblock aus.
SCHRITT 4
Rotglühend und noch teilweise flüssig, veranschaulicht dieser Abschnitt den veränderten Aggregatzustand im Gussteil. Die Maschine wurde mehrfach mit verschiedenen „Materialen“ gerendert und dann zusammengesetzt. Um „fließendes“ Metall darzustellen, wurden außerdem verschiedene Filter angewendet sowie erneut passendes Stockmaterial hinzugezogen. Hier am Übergang der Walze zum linken Block zu erkennen.
SCHRITT 5
An dieser Stelle wird der Übergang von flüssig zu fest verdeutlicht. Auch die charakteristischen Farbverläufe im Werkstoff wurden visualisiert. Um Einblicke in den tatsächlichen Gussprozess im Verfahren zu erhalten, besuchten wir die Gießerei bei Koenig & Bauer. In Adobe Photoshop wurden Übergang und Farben durch verschiedene Einstellungsebenen stärker herausgearbeitet. Hierfür wurde der Kunde besonders häufig miteinbezogen damit wir das Materialverhalten realistisch darstellen konnten.
SCHRITT 6
Es ist deutlich zu erkennen wie ein Großteil der Maschine am Ende aussehen wird: Die Oberflächen wurden bearbeitet und teilweise lackiert und auch die benötigte Elektronik sowie ein Motorblock wurden hier bereits eingesetzt. Detailtreue ist hier ein wichtiger Punkt: Für die Zahnräder wurden von KBA-Industrial Solutions CAD-Zeichnungen an uns übermittelt und auch die Kupplung zwischen Zahnrad und Motor wurde, in reger Absprache mit dem Kunden, von Jan entwickelt.
SCHRITT 7
Die Maschine ist bis auf letzte Feinheiten fertiggestellt. Der Lack im letzten Teilstück zeigt bereits, wie am Ende alles aussehen wird. Die Übergänge der einzelnen Produktionsschritte wurden mit verschiedenen Benutzerdefinierten Pinselspitzen in Adobe Photoshop erstellt. Für den Übergang zum lackierten Block rechts, wurde beispielsweise ein Pinsel mit Sprühlackoptik gewählt um hier zu verdeutlichen, dass dieser Teil noch in Bearbeitung ist.
SCHRITT 8
Besonders hervorzuheben ist die Platzierung des Schweißroboterarms, welcher ebenfalls von unserem CGI-Experten modelliert wurde. Der Bearbeitungsschritt der elektronischen Bauteile sowie die Expertise im Schweißen werden nun offensichtlich.
Die verwendeten Lichteffekte wurden über Einstellungsebenen und mit verschiedenen Ebenen-Modi in Adobe Photoshop erzeugt. Außerdem wurde erneut auf Stockmaterial zurückgegriffen, um besonders den Funkenflug beim Schweißen realistisch darzustellen.
SCHRITT 9
Die Maschine ist nun fertig. Als letzter Feinschliff wurde ein kühles und technisches Color Gradin auf das Motiv angewendet. Das Motiv selbst zeigt nun den gesamten Ablauf eines Produktes von KBA-Industrial Solutions. Von einer zu Papier gebrachten Idee bis hin zur ausgelieferten und korrekt aufgebauten Maschine.25 Ordner, 15 Einstellungsebenen, 35 Ebenenmasken, 15 Smart Objects,
34 gewöhnliche Ebenen – was zunächst nach dem sturen Befolgen einfacher Schrittabfolgen anmutet, benötigt schließlich doch hochpräzises Arbeiten mit viel Liebe zum Detail.